Wohlbefinden, das aus der Kälte kommt!

Die kurzzeitige Kälteeinwirkung von -110°C während einer Ganzkörperkältetherapie hat starke Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Sie blockiert das Schmerzempfinden, löst biochemische, hormonelle und immunmodulierende Prozesse aus und führt zu einer spürbaren Entspannung der Muskulatur.

Für Schmerz-, Rheuma-, Fibromyalgie-, Morbus Bechterew-, MS-, Lupus-, Wirbelsäulen-, Arthrose-Patienten u.v.m. bedeutet das eine unmittelbare Linderung der Symptome, die bei wiederholter Anwendung dauerhaft sein kann. Für Neurodermitis und Psoriasis-Geplagte sind das z.B. sofortige Juckreizminderung und Beruhigung der Haut. Ebenso hat die extreme Kälte großen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel und die Durchblutung, Entzündungen nehmen ab, Schwellungen gehen zurück. Sportler erleben die Aktivierung brachliegender Kraftreserven und leisten im darauffolgenden Wettkampf bis zu 20 Prozent mehr, die Muskulatur ist entspannt, die Gelenkigkeit steigt an. Das Lungenvolumen erhöht sich, die Bronchien entkrampfen sich, die Sauerstoffsättigung des Blutes erhöht sich, der Kohlendioxidgehalt verringert sich. Der Ruhepuls ist nach dem Kältegang um 10 Schläge/Min geringer. Der Benützer der Kältekammer möchte danach „Bäume ausreißen“. Es tut nichts weh, die Muskeln stehen in den Startlöchern, mit erfrischter und vergrößerter Lunge können Spitzenleistungen erbracht werden. Auch gestresste Manager profitieren. Die Kälte sorgt für eine bessere Durchblutung des Gehirns, die körpereigene Endorphin- und Glückshormonausschüttung für Aufbruchsstimmung und zusätzliche Motivation.

Mit Badehose in die Kälte 

Der Besuch in der Kältekammer erfordert das Tragen von Badebekleidung inklusive Mund-, Nasen- und Ohrenschutz, Handschuhen, Socken und Schuhen. Im -110 Grad kalten Therapieraum bleiben die Patienten maximal drei Minuten und bewegen sich währenddessen langsam im Raum. Die Temperatur, die Behandlungszeit und der Sauerstoffgehalt der Luft in der Kammer werden ständig kontrolliert. Um einen sicheren Behandlungsablauf zu gewährleisten, besteht zudem permanenter Kontakt über eine Gegensprechanlage sowie ein großes Sichtfenster zu einem Therapeuten, der sich im Vorraum aufhält und den Ablauf beobachtet. Manche Patienten sind am Anfang in der ungewohnten Umgebung etwas unsicher, die fachgerechte Einweisung und der ständige Kontakt zum Therapeuten ermöglichen dem Patienten aber, sehr schnell Entspannung und Wohlgefühl zu empfinden. Für therapeutische Langzeiteffekte sind zwischen 10 und 30 Besuche in der Kältekammer empfehlenswert, wobei zwei Aufenthalte pro Tag den besten Effekt erzielen.

Direkter Effekt 

Unmittelbar nach der Therapie erleben Sie ein angenehm warmes Gefühl des ganzen Körpers, alle Gelenke lassen sich freier bewegen. Die Schmerzreduzierung setzt ein und dauert zwei bis drei Stunden an, mitunter auch länger. In Abhängigkeit von der Anzahl der Behandlungen kann sich im Laufe der Zeit eine länger dauernde Schmerzreduzierung oder gar Schmerzfreiheit einstellen. Dieser Effekt kann mehrere Monate lang anhalten. Innerhalb des therapeutischen Konzeptes schließt an die Kältetherapie meist eine krankengymnastische Behandlung an. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach dem Beschwerdebild und dem Therapieeffekt. In den ersten Tagen ist es vorteilhaft, die Kältetherapie täglich durchzuführen. Im Unterschied zur lokalen Kältetherapie mit Eispackungen wirkt die Ganzkörperkältebehandlung nicht über eine Abnahme der Gewebstemperatur, sondern in erster Linie nervös reflektorisch: Die maximale Stimulation der Kryorezeptoren hemmt zentral den Schmerzinput und verändert eine Reihe biochemischer und hormoneller Prozesse. Die Kältetherapie verursacht keine Nebenwirkungen. In der medizinischen Anwendung wurde lediglich eine nachweisliche Leistungssteigerung als Begleiterscheinung festgestellt.

Preise und Terminvereinbarungen 
Gerne reservieren wir Ihre Termine unter
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oder therapieeinteilung@daskurhaus.at

Kältekammer, ca. 3 Min.

€   19,—

Kältekammer, 10er-Block

€  160,--